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Spielen

Durch Nachahmen und Spielen lernt das Kind Gehen, Sprechen und Denken. Im Spiel entdeckt es die Welt mit allen Sinnen und entwickelt Kreativität und Ausdauer. 

 
 

Von den Anfängen des freien Spiels

Schon unmittelbar nach der Geburt kann man beobachten, dass das Neugeborene gezielt seine Hand oder das Fäustchen zum Mund führt, um daran zu lecken. Auch kann es, wenn es auf dem Bauch der Mutter liegt, sich selbständig zur Brust bewegen und korrekt daran saugen. Diese Reflexe und Instinkte werden im Laufe der nächsten Monate in koordinierte und geführte Bewegungen umgewandelt.

                                            

Zuerst entdeckt das Kind die eine Hand, dann die andere und schließlich begreift es, dass diese zu ihm gehören und dass es damit viel erkunden kann. So lernt es das Greifen, das einen Bezug zum späteren Begreifen hat. Es lernt zu stehen und entwickelt dabei seinen Verstand. Im Spiel möchte das Kind mit allen Sinnen die Welt erfahren und dafür braucht es altersgemäßes, Spielmaterial, das seinen Entdeckungsdrang sinnvoll unterstützt.

Vorbereitete Umgebung 

Bevor das Baby auf die Welt kommt, sind die werdenden Eltern mit dem „Nestbau“ beschäftigt. Dazu gehört das Aussuchen der Erstausstattung, wie Bekleidung, Pflegebereich, Schlafplatz, Kinderwagen und Tragetuch.... In den ersten Wochen werden Eltern und Kind miteinander vertraut und das Baby gewöhnt sich an seine Umgebung.

 

Ungefähr ab dem 3. Lebensmonat wird das Kind mobiler. Es beginnt sich auf die Seite zu drehen, es möchte alles anfassen. Nun braucht es seinen „Arbeitsplatz“, das ist ein geschützter Raum, idealerweise ein Spielgitter, das mit dem Kind mitwachsen kann, an welchem ihm, entsprechend seinem Alter, verschiedene Spielsachen angeboten werden (3 verschiedene Gegenstände reichen zunächst).

 

Es wird sich aus der Rückenlage auf den Bauch drehen, dann rollen, kriechen, sitzen, krabbeln und sich schließlich aufrichten. Dafür braucht es eine feste Unterlage. Ideal ist auch ein Podest aus Holz 20x80x80cm, ein Kletterbogen mit Rutschbrett und andere Elemente, welche die Bewegungsfreude der Kinder unterstützen.

 

Lieder, Liebkoschen und Handgestenspiele  

Die Sprache des Kindes entwickelt sich am Sprechen der Eltern durch Nachahmung. Besondere Bedeutung haben hierbei Gestik und Mimik sowie Rhythmus und Klang der Stimme. Lieder, die den Tag und die Jahreszeiten begleiten, unterstützen die Beheimatung des Kindes auf der Erde.

 

Lautmalereien wir sie in den Liebkoschen gebraucht werden, bilden die Brücke zwischen Musik und Sprache. Liebkoschen sind kleine rhythmisch – musikalisch gestaltete Finger- Hand- und Körperberührungsspiele. Die Erfahrung behutsamer, behütender Gesten entwickeln im Kinde die Fähigkeit des zarten Umgangs mit Dingen, Pflanzen, Tieren und Menschen.